Drei Helfer für eine erfolgreiche Medienbeobachtung

Drei Helfer für eine erfolgreiche Medienbeobachtung

Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit ist das sogenannte „Issue Management“, also die systematische Auseinandersetzung mit Themen, die für Ihr Unternehmen, Ihren Verein oder Ihre Institution bedeutend sind. Doch wie lassen sich relevante Themen frühzeitig erkennen? Welche Aspekte werden aktuell in den Medien diskutiert? Und: Wie behält man bei der Informationsflut den Überblick? Hier finden Sie drei Helfer für eine erfolgreiche Medienbeobachtung.

Helfer 1: Twitter

Der Kurz-Nachrichtendienst Twitter eignet sich bestens, um zu erfahren, was Stakeholder, Multiplikatoren und Medien derzeit bewegt. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, bietet Twitter die Möglichkeit, nicht nur einzelnen Personen zu folgen, sondern auch Listen zu abonnieren, die Profile mit einem bestimmten Themenschwerpunkt vereinen. Unter dem Menüpunkt „Listen“ sehen Sie, welche Listen ein User erstellt bzw. abonniert hat – und können diese selbst bestellen. Der Vorteil: Tweets können gezielt nach Themen durchsucht werden, anstatt den Wust an Informationen in der Timeline zu durchforsten.

Helfer 2: Alerts

Hat es meine Mitteilung in die Presse geschafft? Was wird aktuell über mein Unternehmen berichtet? Welche Artikel wurden zum „Thema X“ veröffentlicht? Und: Was bewegt gerade die sozialen Netzwerke? Antworten auf diese Fragen liefern sogenannte „Alerts“, die Sie zum Beispiel bei google, kuerzr oder talkwalker schalten können: Emailadresse eingeben, Suchbegriff definieren, Rhythmus der Benachrichtigung wählen – und schon erhalten Sie regelmäßig eine Liste von Artikeln, in denen Ihr Suchbegriff auftaucht.

Einen Überblick über die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf der Website newsmap. Je größer das Kästchen desto mehr Artikel sind zu diesem Thema derzeit erschienen. So lassen sich relevante Themenschwerpunkte schnell und einfach erkennen – und bieten Ihnen die Chance, einen guten Zeitpunkt auszuloten, um zum Beispiel eine Pressemitteilung zu versenden.

Helfer 3: RSS-Feeds

RSS ermöglicht es Ihnen, sogenannte Web-Feeds zu abonnieren, um sich über Änderungen auf Websites zu informieren. So halten Sie sich auf dem Laufenden, ohne eine Internetseite direkt besuchen zu müssen. Das Einzige, was Sie dafür benötigen, ist einen RSS-Reader wie feedly. Nach der Anmeldung können Sie über die Suchfunktion nach Feeds suchen, die Sie interessieren, und diese direkt abonnieren. Viele Zeitungen, Organisationen und Unternehmen bieten aber auch die Möglichkeit, Feeds zu einzelnen Themen direkt auf der Website zu abonnieren – wie zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung oder der WWF. So erhalten Sie einerseits nur die Informationen, die wirklich relevant für Sie sind. Anderseits behalten Sie stets den Überblick und sparen eine Menge Zeit. RSS-Feeds sind auf den meisten Seiten durch dieses Symbol gekennzeichnet: RSS-Feed